Im Spitzensport werden Schwächen gnadenlos sichtbar. Wer nicht in Form ist, verliert. Dabei kommt es nicht darauf an, jede Sekunde vor dem Wettkampf zu trainieren. Wichtiger sind die Pausen. Beim Sport merkt man bald, ob man zu viel trainiert hat.
Wie aber läuft das im Büro? Im Manager-Alltag bleibt wenig Zeit für Pausen, von einem geregelten Mittagessen ganz zu schweigen. Im Job gibt es keinen Trainer, der einem auf die Schulter klopft und eine Auszeit vor der Präsentation verordnet. Man arbeitet durch - wochenlang, geht am Wochenende in die Firma, ist unentbehrlich und betreibt so schleichenden Raubbau an seinem Körper.
Überbelastung ist oft erst zu erkennen, wenn es bereits zu spät ist. Es besteht das Risiko, dass Top-Leute an ihre Grenzen stoßen, weil sie vergessen haben Energieressourcen nachzutanken.
Aus einem Artikel in der Kleinen Zeitung (Graz), vom 10.06.2006
recoveryCheck
- ...ist ein von Prof. Dr. K.W. Kallus entwickeltes Instrument für die wissenschaftlich fundierte Stressanalyse.
- ...analysiert die aktuelle Erholungs-Beanspruchungsbilanz sowie den generellen Umgang mit Stress.
- ...gibt einen schnellen, präzisen Überblick über die Stresssituation im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung, bei Coachings und Programmen zur Persönlichkeitsentwicklung.
- ...gibt als Ergebnis grüne, gelbe und rote Ampeln aus, die auf Basis repräsentativer Benchmarkwerte berechnet werden.
- ...identifiziert einen kritischer Zustand (rote Ampel) nur dann, wenn eine Person tatsächlich an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit ist.
- ...dauert weniger als 10 Minuten pro Person.
recoveryCheck
- zeigt, ob Mitarbeiter durch ihre Tätigkeiten überfordert sind,
- ob Mitarbeiter sich ausreichend regenerieren können,
- ob Mitarbeiter an den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit sind (Frühwarnung),
- ob bei Mitarbeitern unbedingter Handlungsbedarf besteht (Burnout-Risiko).
Der recoveryCheck ermöglicht dem einzelnen Mitarbeiter die Früherkennung von Überforderung und damit eines Burnout-Risikos.
Einsatzmöglichkeiten der Stressanalyse
Für die Stressanalyse stehen drei Varianten des Stressanalyse-Tools zur Verfügung
- recoveryCheck (28 Fragen):
Allgemeinen Überblick zur Stress- und Burnoutsituation - EBF-work 56:
Analyse der Stress- und Burnoutsituation mit Informationen über Schwerpunkte - EBF-work 72:
Detaillierte Analyse der Stress- und Burnoutsituation mit Informationen über Schwerpunkte und Ursachen
Jede Version des Stressanalyse-Tools EBF-work kann mit spezifischen Zusatzmodulen kombiniert werden.
- RISCO: Risikoindex für die allgemeine Stressverarbeitung
- healthCheck: Analyse der Gesundheit im Unternehmen
- teamCheck: Erfassung der Teamqualität, die Burnout entgegenwirken kann
Ergebnisse
Wie unsere Analyse-Ergebnisse zeigen, haben weniger Menschen (krankmachenden) Stress als allgemein angenommen. Wenn jemand sagt viel Stress zu haben, bedeutet dies normalerweise: er/sie hat viel zu tun, allerdings ist er/sie davon nicht überfordert. Und somit besteht genau genommen auch kein Stress.
Der recoveryCheck ist ein konservatives Verfahren. Die Normwerte des recoveryCheck sind so festgelegt, dass nur bei denjenigen ein kritischer Zustand (mindestens eine rote Ampel) identifiziert wird, die tatsächlich an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit sind. Hier ist dann auch Handlungsbedarf gegeben.
Der Normalzustand der meisten Menschen ergibt ein Analyse-Ergebnis von grünen und gelben Ampeln.
Unternehmen erhalten einen anschaulichen Überblick über die aktuelle Leistungsfähigkeit der Belegschaft:
- Ist "Stress am Arbeitsplatz" ein Thema im Unternehmen?
- Gibt es besonders gefährdete Gruppen von Mitarbeitern?
- Zeigen sich spezifischen Alters- und Geschlechtseffekte?
- Wie steht das Unternehmen im Vergleich zu anderen da?
- Besteht die Notwendigkeit für ein gezieltes betriebliches Gesundheitsmanagement?
- Welche Wirkung hat eine bereits etablierte betriebliche Gesundheitsförderung?
- Gibt es Bedarf für eine tiefergehende Analyse der Leistungsfähigkeit?
Betriebliche Gesundheitsförderung
Mit der Stressanalyse ist es natürlich nicht getan. Vielmehr ist es notwendig bei einem kritischen Ergebnis etwas zur Wiederherstellung bzw. Erweiterung der verfügbaren Ressourcen zu tun.
Verschiedene Anbieter für Personal- und Organisationsentwicklung nutzen den recoveryCheck als Instrument für die Stressanalyse im Rahmen ihrer Angebote, z.B. in der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Beispiel: Projekt "fit & work"
Die Psychologen Thomas Neumeyer und Dr. Wolfgang Schmitt konzentrieren sich in ihrem Programm "fit & work" auf die Leistungsträger in Unternehmen und Organisationen. Ziel ist die nachhaltige Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit dieser Schlüsselspieler in Zeiten ständig steigender Anforderungen.
Hier dient der recoveryCheck zur Sensibilisierung der Mitarbeiter und Leistungsträger für den Umgang mit ihren individuellen Gesundheitsressourcen. Unternehmen erhalten einen Überblick über die Erholungs- und Beanspruchungsbilanz ihrer Mitarbeiter.
Detailinformationen
Wenn Sie mehr über den recoveryCheck erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

.jpg)